Traummann, oder so ähnlich

Wie muss er eigentlich sein, so ein Traummann? Nach sechs Monaten erfolglosem „suchen“ (ich suche ja nicht wirklich, ich lasse mich finden!) auf dem männlichen Single-Markt, musste ich mir doch intensivere Gedanken darüber machen, was ich eigentlich von meinem Traummann erwarte. Oder wie ich ihn mir vorstelle. Meine Erwartungen und Anforderungen genauer betrachtend, finde ich eigentlich nicht, dass sie zu hoch sind. Trotzdem gibt es Momente, bei denen ich an meiner Wunschvorstellung zweifle, weil kein Schwein sie erfüllt. Eher finde ich es schockierend wie sich viele Männer heutzutage benehmen.

Manieren oder Anstand? Pf, wird absolut überbewertet. Die Weiber sind doch mittlerweile emanzipiert, da brauchen sie sich nicht wundern, wenn man(n) ihnen die Tür vor der Nase zuknallt. Beim erste Date einladen? Ihr wolltet eurer eigenes Geld verdienen, also gebt es auch aus. Der Frau den Hof machen? Red mal deutsch.

Das sind beispielhafte Gedanken eines Mannes, wie ich sie mir ausmale. Aber nein, ich werfe sie auch nicht alle in einen Topf! Es gibt sie sicher noch, die gut erzogenen Gentleman, die wissen wie man um eine Frau wirbt. Aber wo, frage ich euch? Put, put, put, kommt her ihr frauenfreundlichen Männlein. Es gibt auch noch Frauen wie mich, die es genießen wenn ihr euch Mühe gebt und euch nur zu gerne „den Versorger“ sein lassen.

Ich gebe ja zu, ich bin stolz darauf als Frau mein eigenes Geld verdienen zu können und nicht auf einen Mann angewiesen zu sein. Aber, und das meine ich absolut ernst, ich gebe gerne die Zügel ab, lehne mich zurück und lasse mich vom großen, starken Mann (metaphorisch gesehen) leiten. Bitte halte mir die Tür auf, lade mich ein (wenn es gut läuft, lade ich dich auch mal ein) und verabschiede mich nach dem ersten Date mit einem zarten Kuss an der Tür. Schreibe mir eine Nachricht, in der steht, dass das Treffen dir gefallen hat und frage mich bitte spätestens am Tag darauf nach einem zweiten. Lass mich dir nicht hinterher rennen, weil du der Meinung bist, jetzt bin ich mal am Zug. Ich bin erst dann am Zug, wenn ich merke du magst mich und gibst dir Mühe mich für dich zu gewinnen. Habe Humor und sei selbstbewusst. Ganz wichtig ist, bitte lach auch mal über dich selbst. Sei interessiert, frag nach meinen Freunden und meiner Familie, nach meinen Träumen und Wünschen. Toleriere deine Mitmenschen, sei nie ignorant und sei unbedingt wissbegierig und klug. Nicht über alle Maßen hinaus klug, wie Sheldon Cooper, aber eben normalsterblich klug. Sei offen für die Welt und entdecke gerne Neues.

Wenn du all das bist, dann mein lieber Mann, verspreche ich dir, die weltbeste Freundin zu werden, die du dir nur wünschen kannst. Eine starke Frau, welche dich unterstützt, hinter dir steht und mit dir gemeinsam schwierige Entscheidungen trifft. Dann bin ich auch gerne bereit dich zu bekochen und zu bemitleiden, wenn du mit einem ganz bösen Schnupfen im Bett liegst und stirbst. Die sexuellen Vorzüge lasse ich mal beiseite, vielleicht lesen Teenies mit, die noch nicht wissen was ein Blow Job ist.

Im Grunde genommen, wünscht sich eine Frau wie ich (vielleicht auch nur ich und sonst keine andere, aber das bezweifle ich doch stark) einen gut erzogenen, netten, hilfsbereiten, fürsorglichen, humorvollen, intelligenten, offenen, toleranten und zielstrebigen Mann. Ist das nun zu viel verlangt? Momentan sieht es danach aus. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann kommt der Traummann, oder so etwas ähnliches und dann werde ich allen unglaubwürdigen Beweisen, dass ich nicht zu viel verlangt habe. Ha!

xoxo, Pauli

Kopfschmerzen & Migräne ..

… wie ich sie (fast) los wurde!

Wie wahrscheinlich einige von euch und viele andere Menschen außerhalb meiner Bloggerwelt, litt ich an regelmäßigen Kopfschmerzen, bis hin zur Migräne. Bis vor einigen Wochen hatte ich mit diesem Schicksal abgefunden, weil es leider bei uns in der Familie normal ist, dass Kopfschmerzen und Migräne auftreten. Meine Mutter leidet darunter, mein Bruder auch.

Ohne Kopfschmerztabletten in der Tasche bin ich niemals aus dem Haus gegangen. Es gab Perioden in denen war es besser, in anderen schlechter und ich habe mehrere Tage hintereinander Schmerztabletten nehmen müssen.

Vor mittlerweile 3,5 Wochen habe ich eine Entscheidung getroffen, die sich überraschenderweise auch positiv meine Kopfschmerzen ausgewirkt hat. Etwas so simples und doch nachvollziehbares. Ich habe meine gesamte Ernährung umgestellt, von weniger gesund und sehr eintönig auf sehr gesund und abwechslungsreich.

Ich habe mich äußerlich und gesundheitlich absolut nicht mehr wohl gefühlt, und als ich meine Boyfriend Jeans anzog und sie nicht mehr wie eine Boyfriend Jeans, sondern eng am Hintern und an den Beinen saß, hat es mich total umgehauen. Nicht nur, dass sich böse Dellen an meinen Oberschenkeln sichtbar gemacht hatten, ich passte nun schon nicht mehr in meine BOYFRIEND Jeans! Könnt ihr euch vorstellen was für ein Schock das war? Ich bin absolut gegen diesen ganzen Model-Figur-Haben-Muss-Wahn und ich liebe Kurven, aber an mir gab es zu viele Kurven und bei einer Größe von 159 cm sieht dass dann schon leicht bis mittelschwer daneben aus. Außerdem war ich von der wenigen Kondition, die ich an den Tag brachte erschrocken. Nach einem nur 15-Minütigen Weg zu Fuß bekam ich Seitenstechen. Gesund war das nicht. Es musste sich etwas ändern und zwar sofort.

Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Zu jeder Mahlzeit esse ich Obst und/oder Gemüse. Fertigprodukte kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr, also habe ich auch Nahrung mit Industriezucker aus meinem Alltag gestrichen. Ein großes Problem bei mir waren meine Portionen. Ich habe mir einfach immer viel zu viel auf den Teller geschaufelt und auch daran arbeite ich jetzt jeden Tag. Zudem trinke ich jeden Tag zwei Liter Wasser und/oder Tee. Größtenteils aber Wasser. Ich hungere niemals. Ich snacke Äpfel mit Zimt oder Erdnussmuss (ohne Industriezucker! z.B. von dm), anstatt Weizennudeln gibt es Hirse oder Buchweizen als Beilage (Von Vollkornnudeln bekomme ich Magenprobleme), aber auch gerne mal Dinkelreis oder Dinkelnudeln. Manchmal mische ich auch Buchweizen mit Reis, so wie bei meiner leckeren Bowl (eine Schüssel mit Reis-Buchweizen-Mix, dadrüber drei verschiedene Arten von Gemüse und eine selbst gemachte Avocadocreme). Heute hatte ich wieder starke Kopfschmerzen und nachdem ich einen selbstgemachten! Smoothie getrunken hatte, waren die Schmerzen weg.

Was ich also mit diesem ganzen Beitrag sagen will: eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist verdammt wichtig! Für jeden von uns. Ich bin immer noch nicht komplett von den Schmerzen befreit, aber es ist so viel weniger geworden wie noch nie zuvor. Ich konnte also feststellen, dass meine Schmerzen zum Großteil bedingt durch meine Ernährung auftraten. Das Wetter oder Stress spielen bei mir auch eine große Rolle, aber die schlechte Ernährung war, und da bin ich mir ganz sicher, der Hauptgrund. Natürlich werden Kopfschmerzen und Migräne auch durch viele andere Dinge verursacht. Es gibt Menschen, die essen sehr gesund und werden dennoch davon geplagt.

Ich möchte einfach denjenigen, denen der Gedanke noch nie kam, dass es an der Ernährung liegen könnte, die Augen öffnen und sie dazu animieren, sich mit dem Thema Essen intensiver auseinander zu setzen. Und Ausreden wie, ich hab kein Geld oder keine Zeit, gelten nicht, denn man muss nicht reich sein und auch nicht arbeitslos, um gesund zu kochen. Ich bin beides nicht und schaffe es, also könnt ihr das genauso!

Die ersten Impulse etwas zu ändern kamen wegen meines Aussehens, aber die Motivation wirklich etwas zu ändern und dran zu bleiben, kam vor allem durch die Verbesserung meines Wohlbefindens. Seit ich ein kleines Kind war, hatte ich Probleme mit dem Magen und dem Darm. Diese Probleme sind weg. Zu der Ernährung kommt hinzu, dass ich 3-5 Mal die Woche Sport mache. Mal Yoga, mal Pilates, mal HIIT oder auch Krafttraining. Nach drei Wochen fange ich an kleine Ergebnisse zu sehen und fühle mich gesund wie schon lange nicht mehr. Sich bewusst mit seiner Ernährung und Bewegung auseinander zu setzen mag zunächst anstrengend und nervig erscheinen, aber die Lorbeeren, die man dafür einheimst sind es alle mal wert.

Ich hoffe, ich konnte einigen von euch einen Denkstoß geben und etwas helfen. Be healthy, be happy.

xoxo, Pauli

Life-Dating-Balance

In den letzten Wochen als Single ist mir eine Sache ganz besonders aufgefallen: die Life-Dating-Balance, die bei vielen Männern alles andere als ausgeglichen ist.

Was genau ich unter der Life-Dating-Balance verstehe ist folgendes: die Zeit, die man für Dates und daraus eventuell resultierende Beziehungen hat, im Gegensatz zur Zeit, die man für sein Leben im Alltag hat. Mit gesundem Menschenverstand betrachtet, sollten Männer die Daten und auf der Suche nach einer Zwischenmenschlichen Beziehung sind, eigentlich auch die Zeit dafür haben. In der Realität betrachtet, trifft das sehr oft gar nicht zu. Ich spreche hier von reellen Zahlen und Erfahrungen aus meinem direkten Umfeld.

Zum Beispiel treffen sich Mann und Frau über ein Online-Portal. Der Mann sagt zum Anfang deutlich er suche etwas festes, woraufhin die Frau, die auch etwas festes sucht, sich auf ein Date einigt. Das erste Treffen läuft sehr gut, der Mann spricht von einem weiteren, aber macht keinen Tag aus. Auch nicht nach einem Tag, nicht nach zwei und nicht nach drei und vier Tagen. Die Frau muss nachhaken, fühlt sich bereits unsicher, weil es nicht den Anschein macht, als hätte der Mann wirklich Interesse. Nach zwei Wochen, schafft es der Mann endlich mal einen Abend Zeit zu finden. Und so geht es die nächsten Wochen immer weiter. Da frage ich mich: warum zum Teufel Daten solche Männer und geben vor auf der Such nach einer Beziehung zu sein? In ihrem ach so vollgestopften Alltag mit so vielen ach so wichtigen Terminen ist kein Platz, um die Frau überhaupt erst einmal kennenzulernen.

Ein anderes Beispiel: Man und Frau treffen sich. Im Vorfeld sagt Mann, er suche was festes. Erstes Treffen läuft super, das zweite auch. Sogar so gut, dass beide im Bett miteinander landen. Am Tag darauf meldet sich der Mann nicht oder antwortet nur ganz sporadisch. So geht es weitere drei Tage zu, bis er urplötzlich sagt: „Ich weiß nicht was ich will, es ging alles so schnell.“ Und jetzt kommt der Oberknaller: „Wir haben uns auf einmal so gut verstanden. Eigentlich will ich mich gar nicht verlieben, weil ich ab Februar weg bin und eh ins Ausland will.“ Ernsthaft?

Wo ist denn da der Sinn?! Wie soll man als Frau mit so einem Verhalten umgehen? Wir können die Hoffnung auf einen festen Freund gleich aufgeben, wenn gefühlt 90% der Männer keinen Platz für eine Frau in ihrem Leben schaffen, oder ihnen aus heiterem Himmel einfällt, dass sie ja eigentlich bald um die Welt reisen. Natürlich bin ich wieder sehr dramatisch, aber ich erlebe das wirklich sehr oft und ich verstehe es nicht.

Wenn man von vornherein klärt, dass es sich nur um etwas lockeres handeln muss, weil das Leben andere Pläne vorsieht, dann kann man sich darauf einstellen. Klar, es kann immer anders kommen, als geplant, aber dennoch haben wir so die Möglichkeit zu entscheiden, ob uns diese Art von Beziehung ausreicht, oder ob wir auf jemanden warten der wirklich etwas festes will und freie Kapazitäten hat. So werden wir immer wieder enttäuscht und verlieren irgendwann die Lust auf Dates oder sogar noch schlimmer, den Glauben daran einen passenden Partner zu finden. Es gibt nämlich Frauen, die nehmen sich so etwas zu Herzen und reden sich ein, es müsse etwas mit ihnen nicht stimmen, wenn das Interesse beim Mann nie über Sex oder wenige Treffen hinausgeht.

Ich suche noch nach einer Erklärung, falls es überhaupt eine gibt. Vielleicht wisst ihr ja mehr oder habt auch schon ähnliche oder gleiche Erfahrungen gemacht. Ich freue mich über jeden Austauscht🙂

xoxo, Pauli

 

Veränderungen

In den letzten Tagen habe ich viel über Veränderungen und deren Folgen nachgedacht. Während der letzten 6 Monate hat sich bei mir so einiges verändert und ich habe festgestellt, dass ich Zeit brauche um Veränderungen zu verarbeiten.

Es gibt Menschen, deren Leben verändert sich ständig, ist immer im Wandel, weil sie einen Beruf haben der das fordert oder einfach weil sie sich entschieden haben so zu leben. Veränderungen sind notwendig, sie sind Bestandteil eines jeden Lebens und erforderlich um im Leben weiter zu kommen. Nicht jede Veränderung ist positiv, aber auch aus den negativen können wir etwas lernen und mal mehr, oder weniger wichtige Erkenntnisse mitnehmen.

Ich muss zum Beispiel an meine Geschwister denken. Wie sie als kleine Kinder waren, und wie sie jetzt sind. Früher musste ich immer den Aufpasser spielen, wenn unsere Mama nicht da war. Ich habe alle beide aus der Kita abgeholt und war von beiden immer mal wieder genervt. Wie es halt so ist bei Geschwistern. Trotzdem haben wir immer zusammen Dragonball geschaut und jedes Wochenende mit einer Schüssel Cornflakes zum Frühstück vor dem Fernseher gesessen und Trickfilme geguckt. Mittlerweile sind beide Erwachsen und haben nichts mehr mit deinen kleinen Zwergen, die sie einmal waren gemein.

Eine Veränderung die mir besonders zusetzt, ist der Auszug meiner Familie aus der Wohnung, in der ich einen Großteil meiner Kindheit und Jugend verbracht habe. Ich bin zwar mit 18 Jahren ausgezogen, aber ich habe es geliebt meine Mama und meine Geschwister zu besuchen, einfach auch weil ich mich in der Wohnung richtig heimisch gefühlt habe. Meine erste eigene Wohnung war der Hammer und ich war super glücklich endlich alleine zu wohnen, dennoch kommt man ja normalerweise immer wieder gerne „nach Hause“ zurück. Das mir diese Möglichkeit nicht mehr offen steht macht mich oft traurig. Natürlich fühle ich mich auch jetzt in der neuen Wohnung willkommen, schließlich lebt meine Familie dort, aber sie ruft nicht die selben Gefühle in mir hervor wie unsere alte es getan hat.

Auch mein Freundeskreis hat sich verändert, aber hier zum positiven. Ich habe wieder mehr Freunde und ich mag sie alle wirklich sehr gern. Es gab eine Zeit, in der ich nur zwei Freundinnen hatte und natürlich ist es besser 1-2 sehr gute Freunde zu haben, als viele nicht so gute, trotzdem macht es mich glücklich mehr als zwei Menschen um mich herum zu haben, die gerne Zeit mit mir verbringen.

Die wichtigste Veränderung aber ist die von mir. Ich bin ein anderer Mensch, als noch vor einem Jahr. Meine Interessen haben sich verändert, meine Meinung über verschiedene Sachen, der Umgang mit meinen Mitmenschen, mein Selbstbewusstsein. Ich entwickle mich mehr zu der Person, die ich sein will, aber ich bin noch lange nicht bei meinem „perfekten Ich“ angekommen. In den nächsten Jahren wird sich noch so vieles verändern und auch wenn ich mich schwer damit tue die Veränderungen zu verarbeiten, freue ich mich darauf und bin sehr gespannt wie mein Leben nächstes Jahr zu dieser Zeit aussehen wird.

Wie findet ihr Veränderungen und wie geht ihr damit um?

xoxo, Pauli

6 Monate Single – Fazit

Nun bin ich ein ganzes halbes Jahr Single und ich finde es völlig okay. Zu einem sehr großen Teil liegt es wahrscheinlich daran, dass ich viel Ablenkung habe. Ich bin viel mit meinen Freunden zusammen und genieße den „Sommer“.

Die letzten zwei Tage musste ich aber wieder komplett für mich sein, denn ich bin manchmal wie ein Einsiedlerkrebs (mein Sternzeichen ist Krebs😉 ), und wenn ich jeden Tag mit Menschen zusammen bin, komme ich wenig dazu mal über mich und mein Leben nachzudenken. Aber genau das habe ich mal wieder gebraucht und es tat sehr gut.

Es gibt ja Menschen, die fangen eine Beziehung an, einfach aus dem Grund nicht mehr alleine sein zu müssen. Sie verstehen sich gut mit der anderen Person, es ist nett Zeit zusammen zu verbringen – na wieso denn nicht gleich was festes daraus machen. Für mich persönlich ist das ein absolutes No Go. Entweder es funkt gewaltig oder gar nicht. Das Leben als Single kann zuweilen schon etwas einsam sein, aber es ist niemals so schrecklich, dass man sich auf eine halbherzige Beziehung einlassen müsste. Das ist mir in den letzten Tagen klar geworden. Auch weil ich Dates hatte, mit einem wirklich nettem Jungen, aber es Funkte einfach nicht, also hab ich die Sache beendet.

Die Sehnsucht nach jemanden, mit dem dieses magische Gefühl teilt sich schon Ewigkeiten zu kennen, ist sehr groß. Aber anscheinend soll es noch nicht sein. Ich komme vielleicht auch deswegen so gut als Single zurecht, weil ich mir immer wieder klar mache, dass ich es nicht ewig sein werde. Es kommt der Mann, der mich aus den Schuhen haut, und auf diesen Mann warte ich gerne. Solange genieße ich die Vorteile die man als alleinstehende Frau so hat.

Ich bin innerlich ausgeglichen, zufrieden und hab so richtig Lust einfach etwas zu Flirten und Spaß zu haben. Kein Spaß im Sinne von jedes Wochenende Sex mit einem anderen, aus dem Alter bin ich raus. Es geht einfach darum die Zeit, die man mit sich selber und ohne Verpflichtungen hat, zu genießen.

In diesem Sinne – auf die nächsten 6 Monate!

In the summertime when the weather is high …

..You can stretch right up and touch the sky.

Die Temperaturen lassen zu wünschen übrig und trotzdem haben wir Sommer. Ich genieße meine Freizeit ungemein, was der Grund dafür ist, dass es im Moment etwas still ist auf meinem Blog. Seit Montag bin ich 27. Fühle mich immer noch wie 25. Werde auch immer noch auf Anfang 20 geschätzt. Diesbezüglich hat sich also nichts geändert.

Meine Wohnung ist ziemlich belebt. Meine Schwester „wohnt“ seit einigen Wochen bei mir. Mit „wohnt“ meine ich, sie schläft, duscht und isst hier, wenn sie nicht gerade unterwegs ist und das ist sie die meiste Zeit. Dennoch war es zunächst sehr ungewohnt mich nach jemandem richten zu müssen, da ich seit Anfang des Jahres meine vier Wände nur für mich hatte. Mittlerweile habe ich mich relativ gut daran gewöhnt und es ist schön sie um mich herum zu haben.

Meine Freundinnen sind öfter hier, ich unternehme viel mit Freunden. Wir verbringen die Nächte an Seen oder machen Filmabende und schauen uns mehrere Horrorfilme hintereinander an. Alleine geht das natürlich nicht, viel zu gruslig. In Sachen Männern gibt es auch eine Veränderung, aber bevor ich nicht weiß wohin das ganze führt, möchte ich auch noch nichts darüber schreiben.

Mein Leben ist momentan wie eine leichte Brise und ich genieße es sehr. Es ist so wichtig immer Menschen um sich herum zu haben, die einem den Alltag versüßen. Ich schwimme quasi in einem Glas mit ganze vielen Zuckerbonbons und ich liebe es. Außerdem versuche ich mich nebenbei an ein paar Schreibprojekten, daher muss der Blog sich eine absehbare Zeit lang hinten anstellen.

Genießt den Sommer und verbringt viel Zeit mit euren Freunden. Das sind Erinnerungen, die nimmt euch keiner mehr❤

Der Freak in dir…

… wird sich früher oder später sowieso zeigen.

Jeder von uns hat in seinem Innern einen Freak. Bei manchen ist er tief vergraben, bei anderen schwimmt er immer leicht sichtbar an der Oberfläche.  So ist das bei mir. Mein innerer Freak ist ziemlich abgedreht, und meistens lasse ich ihn raus. Nur einmal hat jemand über mich gesagt: „Die ist doch verrückt.“ Aber für mich war das ein Kompliment😉

Die Kunst besteht darin, Menschen zu finden, die deinen inneren Freak akzeptieren und ihn im besten Falle lieben. Genau das kann ich von meinen Freunden behaupten. Jetzt muss ich nur noch einen Mann finden, der das genauso sieht!

Es gibt zwei Wege um zu überprüfen, ob unser Herzensmann mit dem Freak klar kommt. Entweder ihr lasst ihn nach und nach raus oder ihr präsentiert ihn auf dem Silbertablett, und wenn er dann nicht sofort die Flucht ergreift, ist er womöglich der Richtige! Ich entscheide mich meistens für die zweite Variante, weil ich so keine Zeit mit jemanden verschwenden muss, der meinen Freak nicht würdigt.

Was macht aber nun so einen inneren Freak aus? Bei mir sind es viele kleine Macken oder verrückte Gedanken, die ich mir mache. Zum Beispiel hasse ich Krümmel. Nach jedem Kochen oder Zubereiten, muss ich die Flächen sofort sauber machen, sonst krieg ich die Krise. Außerdem habe ich es am liebsten, wenn auf Tischen alles genau angeordnet steht. Ich versuche nicht arg zu übertreiben, aber manchmal gewinnt der Freak die Oberhand und ich muss die Sachen auf dem Tisch ordnen. Gestern zum Beispiel, saß ich auf der Arbeit an einem anderen Schreibtisch und bevor ich anfangen konnte zu arbeiten, musste ich alles ganz gerade und geordnet hinlegen. Verrückt, ich weiß. Über dem Großteil meiner Couch liegt eine Decke (weil Couch ist weiß & Katze) und ich muss die Decke immer, wirklich immer gerade zupfen. Sogar wenn ich gerade auf ihr sitze! Ich kann bei einem ersten Date niemals Essen gehen, weil ich es schrecklich finde, wenn ein fremder Mensch mir beim Essen zuguckt. Es fällt mir schwer meine Gedanken, so bescheuert sie auch sind, für mich zu behalten. So würde ich zum Beispiel einem Mann, der mich fragt ob wir beim ersten Treffen Essen gehen wollen, direkt sagen, dass ich das nicht kann. Und es gibt durchaus Menschen, die finden das merkwürdig und sind dann abgeneigt!

Im Grunde ist unser innerer Freak eine Sammlung aus bescheuerten Eigenschaften und Gedanken. Man könnte auch sagen, es handelt sich um unsere schlechten/nervigen Eigenschaften. Eine zwischenmenschliche Beziehung, egal welcher Art, funktioniert nicht, wenn man diese Eigenschaften dauerhaft verbergen muss.

Deswegen heute mein Appell an euch: lasst euren Freak raus!