Komfortzone

Der einzige Vorsatz, den ich mir für dieses Jahr wirklich gemacht habe ist der, dass ich aus meiner Komfortzone raus komme. Mir fallen Dinge schwer, die Anderen sehr einfach fallen und daran möchte ich arbeiten. Was für Dinge sind das? Ich hasse es zu telefonieren, wenn andere Menschen im Raum sind. Bei der Arbeit habe ich mich bereits daran gewöhnt, da fällt es mir nicht mehr schwer. Und wenn ich mit Freunden telefoniere ist das auch kein Problem. Es geht eher um Anrufe bei z.B. Lieferdiensten, Ämtern, Ärzten oder bei einem Kundenservice. Ich gehe dann in einen anderen Raum, damit mich niemand hören kann. Bescheuert, gell?

Ein weiters Dilemma an dem ich arbeiten muss ist, die Flucht vor sogenannten öffentlichen Veranstaltungen. Das Ausmaß meiner Angst könnt ihr am folgenden Beispiel erkennen:

Pauli meldet sich für einen Yoga Kurs an der Volkshochschule an. Pauli verpasst den ersten Kurs wegen Migräne. Kein Thema, dann eben das nächste Mal. Pauli muss vor dem Kurs arbeiten und hat ihre Sportklamotten dabei. Der Kurs findet in einer Bücherei (?!) statt und Pauli fragt sich schon wo man sich dort wohl umziehen kann? Da bekommt Pauli das erste Mal ein ungutes Gefühl im Bauch. Pauli geht hin und nimmt sich vor wirklich daran teil zu nehmen. Pauli geht rein, steht vor dem Kursraum und sieht das die Teilnehmer bereits UMGEZOGEN dort antanzen und sich offensichtlich alle kennen, den aus dem Raum strömt lautes Gelächter und vertrautes Gebabbel. Pauli dreht sich um, stürmt ganz unauffällig die Treppe runter und geht nach Hause.

An diesem Punkt war meine Komfortzone deuuuutlich überschritten. ABER! ich werde im Februar an einem 50sten Geburtstag arbeiten, bei dem um die 60-70 Leute anwesend sein werden. Das ist doch schon ein großer Schritt oder? Die Gefahr sich öffentlich zu blamieren indem man Geschirr fallen lässt, Getränke verschüttet oder über etwas stolpert ist schließlich hoch.

Daher meine Botschaft an euch: Nehmt euch kleine Ziele vor und selbst, wenn ihr sie nicht sofort erreicht, ist das halb so wild. Es wird auf jedem Weg kleine Stolpersteine geben, aber irgendwann findet man eine Strategie sie zu umgehen.

 

 

 

2 Kommentare zu „Komfortzone“

  1. Hey Paulina 🙂
    Ich wünsch dir ganz viel Erfolg beim Herauskommen aus deiner Komfortzone! Ich denke von deinem Vorsatz kann sich auch jeder eine Scheibe abschneiden – wie oft macht man es sich schließlich in seiner Komfortzone gemütlich, ohne es bewusst zu wollen >.<" Da braucht man manchmal den bewussten Anstoß, auch mal was Neues auszuprobieren … und im Nachhinein sind viele Dinge ja doch oft gar nicht so schlimm, wie man es sich vorher ausgemalt hat 🙂
    Also wünsch ich dir beim Austesten deiner Komfortzone auch ganz viel Spass! Und seien es auch nur kleine Schritte – ich erinnere mich an ein Buch (nur der Name mag mir grad nicht einfallen -.-), dass ungefähr wie folgt begann: "Jede Reise beginnt mit einem einzigen Schritt" Man muss schließlich nicht an einem Tag die ganze Welt retten 🙂 Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut 🙂

    Liebe Grüße!
    Sassi

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  2. Hallo Sassi,

    erstmal vielen lieben Dank für deinen Kommentar 😀

    Du triffst es auf den Punkt. Die Angst lässt alles immer so gefährlich und unmöglich erscheinen, aber ich glaube wenn man sich traut und einen kleinen Schritt wagt, sieht man das es nicht solo schlimm ist 🙂 Aber diesen Schritt zu machen, das ist die Hürde!
    Wenn man klein anfängt, ist das völlig in Ordnung, nicht wahr? 😀

    Wünsche dir einen ganz schönen Sonntag!

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