Glückivation

Glückivation? Was soll’n das sein? – Meine beiden liebsten Zutaten zum Erfolg: Glück und Motivatin – Glückivation. Was ein Wortspiel, nicht wahr? Ich habe besonders in den letzten Wochen festgestellt, dass nicht unbedingt Fleiß immer der Garant für Erfolg ist, sondern eher gute Laune und die daraus resultierende Motivation. Zu Beginn meiner „neuen“ Schulzeit war ich sehr glücklich den Schritt gewagt zu haben und dementsprechend motiviert. Die ersten guten Noten kamen ins Haus geflattert, alles lief toll. Mit zunehmendem Ärger in meiner damaligen Beziehung wurde ich immer unglücklicher und meine Motivation ging samt den guten Noten flöten, obwohl ich weiterhin gelernt habe. Weshalb? Ich habe so verbissen versucht mir den Stoff in mein Hirn einzuhämmern, das am Ende kaum etwas wirklich hängen geblieben ist. Die Frustration darüber, hat sich sehr schnell ziemlich breit gemacht und ich steckte fest. Was sollte ich tun? Ganz einfach – wieder glücklich werden! Also hat der Kerl einen Arschtritt gekriegt, ich wieder bessere Laune und – oh Wunder – gute Noten! In meinem Leben ging es die letzten Wochen sehr bunt zu, ich war viel Unterwegs und nehme alles ziemlich gelassen. Trotzdem habe ich bei meinen Klausuren ein gutes Gefühl und keine Angst zu versagen. Das bedeutet nicht, das man sich nicht auf den Hosenboden setzen muss, um etwas zu erreichen! Es ist die Einstellung, die am Ende das gute Ergebnis liefert. Wenn ich gute Laune habe und anfange zu lernen, prägen sich die Themen viel besser ein. Ich verbinde mit dem neu erworbenen Wissen ein gutes Gefühl. Ganz plausibel ausgedrückt: ich lerne, wenn ich gute Laune habe und bin dabei super motiviert! Genauso ist es bei Klausuren. Ich gehe so entspannt wie möglich da ran, bewahre einen kühlen Kopf und drehe nicht bei der ersten Aufgabe, die ich nicht bearbeiten kann durch, sondern lasse die vorerst aus und widme mich einer anderen Aufgabe. Sich vorher schon extremen Druck machen bringt absolut nichts. Und selbst man etwas beim ersten Mal verhaut, was soll’s? Man hat immer die Möglichkeit etwas auszugleichen oder eine Prüfung zu wiederholen. Das werdet ihr aber wahrscheinlich gar nicht müssen, wenn ihr lernt mit guter Laune zu lernen! Vielleicht ist das einfacher gesagt, als getan. Ich selber neige dazu mir besonders im Fach Deutsch Druck zu machen, weil ich ein gewisses Niveau halten will und dieses Fach liebe. Neulich habe ich über zwei Stunden an einer Erörterung gegessen und geglaubt sie wäre durchschnittlich. Als meine Lehrerin mich dann bat diese vor der Klasse vorzulesen, weil sie im 1ser Bereich lag, war ich so verblüfft, dass ich sogar in der Klausur die Erörterung der Analyse vorgezogen habe und ich war total entspannt. Ich habe sogar leise vor mich gesummt, weil es mir so großen Spaß gemacht und ich die Klausur nicht als Arbeit angesehen habe. Wie das ausgegangen ist erfahre ich am Donnerstag und ich bin extrem aufgeregt! Mit dieser neu gewonnen Erkenntnis der „Gkückivation“ werde ich auch an meine Prüfungen im Mai ran gehen. Im Moment schiebe ich noch eine ruhige Kugel, ich hoffe das bleibt so.

Könnt ihr mir zustimmen oder seht ihr das komplett anders? Was ist euer Rezept für Erfolg?

Bis zum nächsten Mal!

 

1 Kommentar zu „Glückivation“

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