Heimat.

Ich war die letzten Paar Tage außer Lande. Genauer gesagt in meinem Heimatdorf in Polen. Den Namen erwähne ich jetzt nicht, denn den könnt ihr sowieso nicht aussprechen oder lesen 😉

Anlass war die Taufe meiner kleinen Patentochter 😀 Sie ist so süss, hihi. Es war sehr schön meine Familie wieder zu sehen, aber auch etwas traurig. Bis zu meinem 14 Lebensjahr habe ich jeden Sommer im Dorf bei meiner Oma verbracht. Das war die beste Zeit meiner Kindheit/Teenagerzeit.

Aufm Dorf passiert nicht viel und irgendwie muss man ja die Zeit rumkriegen. Also kamen meine Freunde und ich auf die beklopptesten Ideen. Wie zum Beispiel die Leiter vom Nachbar klauen und versuchen Nachts durchs Fenster in mein Zimmer zu kommen, welches sich auf dem Dachboden befand. Scheiterte weil ich eingeschlafen war, Omi wurde wach und hat mit einer Pfanne in der Hand alle zum Teufel gejagt. Aber es gab ja immer einen Plan B. Ein Seil aus Bettlaken. Wir mussten nur warten, bis Omi wieder eingeschlafen war.

Und das war noch harmlos. Wir haben wirklich viel Unsinn gemacht. Das war aber auch nur möglich, weil die Erwachsenen keine  Zeit hatten, den ganzen Tag auf uns aufzupassen. Also kam es schon mal vor, dass wir auch mal verbotene Sachen gemacht haben, wie heimlich zu rauchen oder Bier zu trinken. Wir haben uns die Dose zu mehreren geteilt, also war es nicht so, dass wir uns mit 10 Jahren betrunken haben. Und natürlich waren das Ausnahmen. Schließlich hatten wir nicht wirklich Geld.

Es hat einfach so viel Spaß gemacht. Heute leben diese Freunde alle nicht mehr dort und ich habe zu ihnen auch keinen Kontakt mehr. Nach über 10 Jahren hat man sich doch sehr verändert und auseinander gelebt. Wenn ich jetzt da bin, verbringe ich die meiste Zeit mit meiner Familie, aber denke immer mit Wehmut an diese Tage zurück. Ich bin glücklich, so tolle Sommer gehabt zu haben.

Natürlich habe ich einen kleinen Einblick für euch, wie es da so aussieht 🙂

 

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Das alte Haus meiner Familie. Hier habe ich den Sommer über gewohnt.
Das alte Haus meiner Familie. Hier habe ich den Sommer über gewohnt.
Hier sieht man das erwähnte Fenster zu meinem Zimmer ;)
Hier sieht man das erwähnte Fenster zu meinem Zimmer 😉

Wo seit ihr aufgewachsen? Habt ihr auch so bescheuerte Sachen gemacht?

Träume.

Jeder Mensch hat irgendwelche großen Träume. Manche einfach machbar, andere erfordern viel harte Arbeit. Meine Träume lassen sich derzeit nicht so einfach realisieren, aber ich arbeite daran. Ich habe schon immer, seit ich wirklich ein kleines Mädchen war, davon geträumt in die USA zu gehen. Dort zu leben für eine Zeit. Als ich 8 Jahre alt war, flog ich mit meiner Mum nach New Jersey, zu ihrer besten Freundin. Natürlich waren wir auch in New York und obwohl ich noch so klein war und die größe dieser Stadt nicht realisiert habe, war ich fasziniert von den vielen Lichtern, den Hochhäusern, den Parks. Ich denke da fing die Liebe so richtig an.

Serien wie Sex and the City unterstützen diese Träumerei natürlich. Und ja, ich weiß dass das Leben in New York nicht so ist, wie im Film. Aber es ist ja schließlich eine Träumerei, also pscht!

Jetzt allerdings bin ich verliebt in Los Angeles. Ich verfolge den Alltag der YouTuber, die dort wohnen und bin fasziniert. Auch wenn L.A wahrscheinlich (und das vermute ich nur) nicht ganz so viel Kultur (Museen, Galerien, Theater usw.) zu bieten hat wie New York, fände ich es toll dort hin zu reisen. Der Strand, die entspannten Leute. Man hat das Gefühl es ist alles ein wenig gechillter. Ich würde dort gerne, zumindest für einige Monate oder ein Jahr wohnen und am eigenen Leib erleben, ob das Leben dort so „lebevoll“ ist, wie es aussieht.

Der nächste Traum gehört wahrscheinlich zu der Sorte Traum, über die die meisten Menschen nur Lachen würden. Ich würde sehr gerne, iiirgendwann mal, eine eigene Kollektion entwerfen oder ein Label gründen. Und es geht mir nicht um den Glamour, den die Modewelt zwar nach Außen hin verkörpert, der aber eigentlich gar nicht existiert. Es geht mir darum etwas zu erschaffen. Etwas dass wie ich ist, nur eben aus Materialien. Ich will Kleider nähen, in denen sich die Menschen gut und selbstbewusst fühlen. Ich will Schmuck entwerfen, der einem das Gefühl gibt eine Lady zu sein, ohne dass man sich überladen von den ganzem Klunker vorkommt. Hach, das wäre wirklich großartig.

Und mein letzter und vielleicht am „einfachsten“ realisierbarer Traum ist es ein eigenes Buch zu schreiben. Es würde kein Roman werden, weil ich dazu einfach niemals die Geduld aufbringen würde. Aber vielleicht ein Ratgeber zum Thema „Lass deine Träume Wirklichkeit werden“. 😛

Was sind eure Träume? Träumt ihr noch oder lebt ihr schon? Erzählt mir doch davon 🙂

 

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Tuesday Topic: Inspiration.

Ich lasse mich nicht nur von Dingen, Kleidung, Musik, Kultur oder Büchern inspirieren, sondern auch sehr viel und gerne von Menschen. Bisher sind die meisten dieser Menschen Blogger und YouTuber. Auf Blogs und Kanälen hole ich mich Inspiration für meine Wohnung, für Looks, aber auch für mein Leben. Denn viele dieser Personen haben genau das geschafft wovon ich noch träume. Und weil sie vielleicht auch Inspiration für euch sind, möchte ich sie euch vorstellen. Bestimmt kennt ihr die meisten sowieso, aber falls nicht, kennt ihr sie eben ab jetzt 😀

Blogger:

Eine Bloggerin die nicht nur mit tollen Outfits und Travelposts begeistert ist Luisa Lion. Auf Ihrem Blog findet ihr auch Videos zu Themen wie „glücklich sein“ oder „Motivation“. Ich finde sie sehr sympathisch und erst gestern (ich hatte miserable Laune) hat mich eines ihrer Videos wieder aufgemuntert.

YouTube-Kanäle:

Wenn ihr eigentlich Lust habt euch etwas außergewöhnlicher zu Kleiden oder Probleme habt mit wenig Selbstbewusstsein, würde ich euch den Kanal von Sienna empfehlen. Sie ist die coolste Sau überhaupt und steht absolut zu ihren verrückten Looks. Abgesehen davon ist ihre Art einfach fantastisch. Hätte ich eine große Schwester, würde ich mir wünschen sie wäre genau so 🙂

Claire ist mein absoluter Girls Crush. Sie ist schön, cool und gehört für mich zu der Sorte Mädels, mit denen ich unbedingt befreundet wäre. Besonders gut gefällt mir nicht nur ihr gesamter Look, sondern auch die Art wie sie ihre Videos macht. Schaut da unbedingt rein.

Ich gucke nicht nur englischsprachige Kanäle. Eine meiner liebsten deutschen Youtuberinnen ist Ella. Sie spricht in ihrem Kaffeeklatsch über Dinge wie Beziehungen, Mobbing, Probleme mit Freundinnen usw. Einfach alltägliche Themen, mit denen sich jeder von uns selbst mal beschäftigt hat.

Mira von funnypilgrim bin ich bisher am längsten Treu geblieben. Komplett auf dem Boden geblieben und sehr inspirierend einfach durch ihre offene Art. Von ihr würde ich mich außerdem sehr gerne mal bekochen lassen, hihi.

Wenn ihr Lust auf etwas „anderes“ habt, schaut bei Nibbles rein. Sie steht total zu der Person, die sie ist und macht sehr schlagfertige Videos zu Themen wie „Wieso ich keine Kinder will“. Perfekt geeignet für Menschen, die nicht nach den „Regeln der Gesellschaft“ leben wollen und sonst niemanden haben, dem sie sich irgendwie ähnlich fühlen.

Zu guter Letzt ein Kanal, den ich erst vor Kurzem gefunden habe. Nämlich der von Jette. Wenn sie nicht absolut inspirierend und motivierend ist, dann weiß ich auch nicht.

Ich schaue all diesen Menschen zu, weil sie Dinge sagen und tun, mit denen ich mit identifizieren kann. Die Art einer Person oder der Weg, wie sie ihr Leben lebt, ist für mich die größte Inspiration und Motivation mein Leben nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten.

Was inspiriert euch am meisten?

 

Minimalismus?

Darüber denke ich derzeit nach. Ich habe zum Thema Minimalismus schon einige Blogs und Berichte gelesen und finde das Thema wirklich sehr interessant. Ob nun im Design, im Lebensstil oder der Einstellung – Minimalismus wird immer mehr zum Trend. Aber ist es nicht viel mehr als das? Verschiedene Beiträge zu dem Thema haben mich neulich dazu inspiriert, meine komplette Wohnung auf den Kopf zu stellen und auszumisten. Wie viel Müll kann ein einzelner Mensch ansammeln?! Einige Kartons und Tüten wurden in den Keller verband und sehr, sehr viel wurde weg geschmissen. Einiges hat auch die Altkleidersammlung abgegriffen. Mit der Zeit werden sicherlich noch einige Dinge aus der Wohnung verbannt. Auch was Kleidung betrifft war ich mehr oder weniger Radikal. In meinem „Kleiderschrank“ (eine Kommode und eine Kleiderstange) befinden sich nur noch Klamotten ect. von denen ich denke, dass ich sie definitiv tragen werde. Radikal habe ich meine Frühlings und Sommersachen aussortiert. Davon habe ich immer nur noch die gleichen Teile getragen. Jedenfalls, der Minimalismus. Ich möchte versuchen in meinem Alltag so minimal wie mir möglich zu leben, um größere Sprünge was zum Beispiel das Reisen angeht, machen zu können. Das fängt bei meinen Ausgaben an. Ich habe mir für die Nötigsten Dinge ein Budget gesetzt und werde versuchen dieses einzuhalten. Was wir oft vergessen : Kleinvieh macht auch Mist. Und ganz schnell sind ganz viele Euros weg und ich weiß am Ende nicht mal mehr wofür. Ich werde dieses Projekt „Mein Weg zum Minimalismus“ nennen. Welcher Minimalismus ist für mich der Richtige und welche Schritte gehe ich, um an mein Ziel, ein befreites Leben, zu kommen? Keinen Druck von Altlasten, ob materiell oder menschlich. Alles was mein Leben negativ beeinflusst, wird verbannt. Wie viel brauche ich wirklich, um zufrieden zu sein? Über all das werde ich berichten.

Lebt ihr Minimalismus? Oder hat jemand von euch auf irgendeine Weise damit Erfahrungen gemacht? Wie denkt ihr darüber? Begleitet mich doch auf meinem Weg.

Ich freue mich über eure Meinungen!

Neuanfang

Dieser Blog ist ein Neuanfang für meine kreative Seite. Vor ca. einem Monat bin ich aus dem Urlaub wieder gekommen und ich sage euch, dieser Urlaub war bitter nötig. Nach der ersten Woche habe ich angefangen mich zu entspannen und über alles, also über mich, nach zu denken. Ich habe mich das letzte Jahr irgendwie komplett aus den Augen verloren. Meine witzige und verrückte Seite war vollkommen weg. Ich habe ganz vergessen wer ich eigentlich sein wollte. Und mich von den schlechten Dingen im Leben auffressen lassen. Ich fühle mich wie erlöst, wenn man das so sagen kann. Für diese kurze Zeit ein anderes Leben zu leben hat mir die Augen geöffnet und mir Kraft gegeben, die Sachen zu ändern, die mich nicht glücklich machen. Mein Wille wurde neu entfacht. Natürlich kann ich auf der angeblich sicheren Seite des Lebens bleiben, nichts riskieren und versuchen das Beste aus dem zu machen was ich habe. Da ich aber nur dieses eine Leben habe und dieses mir sehr am Herzen liegt 😉 werde ich das tun was nötig ist, um einiges Tages das Leben leben zu können von dem ich schon so lange träume. Genug geschwafelt. Freut euch auf eine neue Seite von mir mit neuen Looks und neuen Themen rund um mich und meine Welt. Heute gibt es erst mal einen kleinen Einblick in meinen Urlaub.

Thailand:


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